Großes Staunen bei EUMETSAT in Darmstadt – März 2025 – „Europas Agentur für meterologische Satelliten“

Eine fabelhafte Idee und zwei Eintrittskarten als Geburtstagsgeschenk ließen uns nach Darmstadt reisen zu Europas Agentur für meterologische Satelliten

Verkehr, Fischerei, Landwirtschaft, Handel, Tourismus, Energie- und Bauwirtschaft sind nur einige der vielen Bereiche, die auf zeitnahe und präzise Wettervorhersagen angewiesen sind.
Nationale Wetterdienste wie der Deutsche Wetterdienst (DWD), das UK Met Office oder Météo-France sowie das europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) nutzen hochleistungsfähige Supercomputer, die mit Hilfe mathematischer Modelle hunderttausende von Satelliten-Beobachtungsdaten der Meere und der Atmosphäre in verlässliche Wettervorhersagen umwandeln.
(Texte sind von EUMETSAT übernommen)
EUMETSAT beschäftigt ca. 1.000 Personen in der Zentrale in Darmstadt, die offizielle Amtssprache dort sind Englisch und Französisch.
Es handelt sich um eine zwischenstaatliche Organisation mit 30 Mitgliedsländern.
Die Meteosat-Satelliten der zweiten Generation (hier als Attrappe in Originalgröße) liefern Bilder, die von entscheidender Bedeutung für die Früherkennung sich schnell entwickelnder schwerer Wetterereignisse, für die Wettervorhersage und Klimabeobachtung sind.

Die MSG-Satelliten von EUMETSAT kreisen im geostationären Orbit 36.000 km oberhalb des Äquators über Europa, Afrika und dem Indischen Ozean. Die geostationäre Umlaufbahn ermöglicht es den Meteosat-Satelliten, immer den gleichen Bildausschnitt zu zeigen. Sie überwachen also konstant einen bestimmten Bereich der Erde.
Die Meteosat-Erkundungssatelliten der dritten Generation liefern in schnellen Abständen hochauflösende Ergebnisse, die die Kurzvorhersage von sich rasch entwickelnder Wetterereignisse mit hohem Schadenspotential ermöglichen.
Um einem Satelliten ein möglichst geringes Gewicht zu geben, werden sehr leichte Materialen verwendet. (Attrappe in Originalgröße)
Die Metop-Satelliten (hier als Attrappe) bilden das Weltraumsegment des EUMETSAT Polar System (EPS).
Ihre Instrumente dienen der Beobachtung der Erdatmosphäre, von Landmassen und Ozeanen. Die Metop-Daten sind von entscheidender Bedeutung für die Wettervorhersage für einen Zeitraum von bis zu 10 Tagen sowie für die Klimabeobachtung.
Sie leisten von allen Satelliten den größten Beitrag zur Genauigkeit der Wetterprognosen.
Mit einer Gruppe von Interessierten gehen wir vom Außengelände nun in einen Vortragssaal des EUMETSAT-Gebäudes.
Die Metop-B und – C-Satelliten im polaren Orbit umkreisen die Erde über die Pole in 817 km über der Erde. Sie sammeln kontinuierlich Daten, wobei sie zweimal täglich den gesamten Globus abdecken.
Die Umlaufbahn im geostationären Orbit 36.000 km oberhalb des Äquators.
Satelliten können zur Meeresbeobachtung verlässlich die Höhe des Meeresspiegels, signifikante Wellenhöhen, Meeresoberflächenwinde und -temperatur, Strömungen und Wasserqualität überwachen.
Die europäischen Meteosat-Satelliten stellen seit 1977 Daten zur Verfügung. Langfristige Aufzeichnungen sind grundlegend für die Überwachung des Klimawandels. Die Metop-Satelliten liefern Messungen der Meeresoberflächentemperatur und Treibhausgase; sie sammeln Temperatur- und Feuchtigkeitsprofile der Atmosphäre sowie auf Wind und Meereis bezogene Daten.
Miniatur-Satelliten schweben im Vortragsraum über unseren Köpfen.
Vom Vortragsraum aus schauen wir auf die Arbeitsplätze der Mitarbeiter in der EUMETSAT-Zentrale in Darmstadt. Wahnsinnig interessant!Mitarbeiter selbst zu fotografieren ist untersagt.
In Gedanken schwebend verlassen wir mit großem Dank die beendete, großartige Führung samt Vortrag.
Auf unsere vielen Fragen erhielten wir höchst kompetente und für uns verständliche Antworten.
Ein Besuch ist umfassend empfehlenswert 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert